Herbstzeit ist Pflanzzeit

Wenn sich der Sommer und Herbst langsam dem Ende zuneigen, dann ist das für viele (Hobby)-Gärtner das Zeichen zum Pflanzen. Viele Pflanzensorten sollten schon jetzt in einem Beet angelegt werden, damit sie rechtzeitig im Frühjahr blühen. Viele werden jetzt denken, dass die Samen und Zwiebeln im Winter erfrieren werden. Aber das ist nicht der Fall. Im Gegenteil die haben es schön warm unter der Erde. Eine Alternative zu den normalen Blumenbeeten ist das sogenannte Hochbeet. Es besteht aus verschiedenen Schichten und man muss sich beim Anpflanzen nicht so tief bücken und auf dem Boden herum robben und das Hochbeet kann als eine Art Komposter eingesetzt werden. Aber kommen wir einmal zum Aufbau des Beetes.

Als erstes braucht man einen angemessenen Rahmen für das Hochbeet. Dazu eignen sich besonders gut spezielle Gartenbausteine aus Kunststoff. Sie sind robust und können ähnlich wie die berühmten Kunststoff-Bauklötze zusammen gesteckt werden. Das Hochbeet kann je nach belieben höher oder niedriger ausfallen. Optimal ist aber eine Höhe von 25 – 40 Zentimetern. Das entsprechende Material dazu, finden Sie in unserem Onlineshop.
Wenn man so weit ist, dann kommt die erste grobe Schicht dran. Wenn Sie noch alte Ast- und Baumabfälle vom beschneiden der Bäume haben dann legen sie diese als erste Schicht in das Beet. Auch Wurzelabfälle können dazu verwendet werden.
Als zweite Schicht haben sich feiner Strauchschnitt, Laub und sonstige Grünabfälle bewährt. Diese werden auf die unterste Schicht des Beetes aufgetragen. Hiernach empfiehlt es sich, die Schichten gut zu verdichten, also festzutreten. Nachdem die untersten beiden groben Schichten gut verdichtet wurden, kann nun die Erde eingefüllt werden. Je nach vorhandenem Material kann hier natürlich variiert werden. Eine mögliche Befüllung könnte in etwa so aussehen:

Hochbeet•  Schicht 3: Gartenerde
•  Schicht 4: Reifer Kompost
•  Schicht 5: Blumenerde / Muttererde

Der Herbst ist also der ideale Zeitpunkt um ein neues Hochbeet anzulegen, bzw. ein altes aufzufüllen. Noch ein paar Worte zur Bepflanzung. Am besten pflanzen sie Mischkulturen, das heißt pflanzen,die sich gegenseitig gut ergänzen. Zum Beispiel Kräuter zwischen Gemüse. Manche Gewächse gehen ein oder verkümmern, wenn sie nebeneinander wachsen sollen. Andere fördern sich gegenseitig Viele aromatische Würzpflanzen tragen zum Wohlgeschmack ihrer Nachbarpflanzen bei. Ein Beispiel ist die Frühkartoffel, die mit Kümmel oder Koriander gepflanzt wird. Eine ausführliche Beratung und natürlich alle Blumenzwiebeln und Gemüsesamen finden sie in unserem Markt in der Gartenabteilung.
Pflanzen Sie auf keinen Fall zwei Arten nebeneinander, die die gleichen Schädlinge anziehen, sonst entstehen Schädlingsnester.
Sie merken also schon, dass so ein Hochbeet nur Vorteile mit sich bringt und auch noch hübsch aussieht. Vor allem für Gemüse ist das Hochbeet ein wahrer Nährboden. Durch die Verrottung der organischen Materialien im Inneren des Hochbeetes, entsteht Wärme von unten. Das begünstigt das Gedeihen von Wärme liebenden Pflanzen wie Paprika, Zucchini oder Tomaten.
Die dabei entstehende Humuserde bietet den Pflanzen im Hochbeet durchweg beste Wachsbedingungen. Danach wird die Erde im Garten verteilt und das Hochbeet neu aufgebaut. Sie können alle wertvollen und gesunden Gartenabfälle im eigenen Garten verwerten und durch die hochgestellte Bauweise wird die Gartenarbeit erleichtert.
Aufgrund des Setzens des Füllmaterials wird jedes Jahr mit Kompost aufgefüllt, was eine Belebung des Bodens zur Folge hat.
Kommen Sie zu uns in den Markt und lassen sich ausführlich beraten oder bestellen Sie die Materialien einfach im Stabilo Onlineshop.

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