Eine tolle Knolle

Die Kartoffel ist das wohl vielseitigste Nahrungsmittel, das wir kennen. Nicht umsonst erklärten die Vereinten Nationen das Jahr 2008 zum Jahr der Kartoffel. Ob als Pellkartoffeln, Gratin, Püree, Rösti oder den bei Kindern so beliebten Pommes Frites. Die Kartoffel macht fast alles mit. Das kulinarische Multitalent versorgt den Körper außerdem mit vielen wertvollen Nährstoffen, z.B. mit Vitamin C fürs Immunsystem (drei mittelgroße Knollen decken den Tagesbedarf, deshalb auch die Bezeichnung „Zitrone des Nordens“), B-Vitaminen für Haut, Haare und Nägel, Magnesium, Kalium, Eisen, Zink und Ballaststoffen. Da ist es kein Wunder, dass die Deutsche Gesellschaft für Ernährung –DGE –  empfiehlt, Kartoffeln „reichlich“ zu verzehren. Gerade jetzt ist wieder Kartoffelhochsaison und so mancher fragt sich, wie man die Knollen am besten lagert, damit man noch lange an ihnen zu essen hat.

Dem ein oder anderen ist vielleicht der berühmte, dunkle Kartoffelkeller noch bekannt. Dieses Lager ist ideal für die Knollen, wenn eine Raumtemperatur von etwa 5 °C herrscht. Leider kommt diese Lagermöglichkeit immer mehr in Vergessenheit, da wir jederzeit frische Kartoffeln im Supermarkt bekommen. Für diejenigen, die diese Knolle noch selbst anbauen und ernten oder direkt vom Bauern nebenan beziehen, gilt auf jeden Fall die feste Regel zur Aufbewahrung: dunkel, trocken, kühl.

Aber sollen die Kartoffeln einfach nur, zu einem Haufen aufgeschüttet, im Keller herumliegen? Am besten aufgehoben sind sie in einer Holzkiste, die Luftdurchlässig ist oder einem Kartoffelkorb so wir wie ihn von Stabilo anbieten. Diese stabilen Weidenkörbe sind ideal für eine längere Lagerung.

Das Bild zeigt einen solchen historischen Kartoffelkorb, wie man ihn noch aus Omas Keller kennt. Bei diesem kann man den Deckel oben abnehmen um die Kartoffeln bequem in den Korb zu schütten. Der Vorsprung am Korb dient zur leichten Entnahme der Kartoffeln.
Völlige Dunkelheit ist ein sehr wichtiger Faktor, entwickeln doch die Knollen schnell die bekannten grünen Flecken. Hier ist vor allem das Neonlicht der Supermärkte absoluter Förderer der Giftstoffe. Also besser die Kartoffeln selbst im Keller unterbringen.

Hier noch einmal die wichtigsten Tipps zusammengefasst:

•    dunkle Räumlichkeiten
•    saubere Behältnisse – luftdurchlässig (keine Plastikfolien), Kartoffelkorb aus Weiden verwenden
•    zu hohe Feuchtigkeit führt zu Schimmel und Fäulnis
•    weit weg von Obst, vor allem Äpfel, diese verströmen Reifegas
•    kühl gegen Keime – kein Frost, frische Kartoffeln niemals einfrieren!!
•    nicht fallen lassen – Druckstellen

Wenn Sie diese Tipps beherzigen, dann können Sie sich auch im Winter mit wertvollen Vitaminen versorgen.

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Author: Admin

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